MARTIN WALDER

DER FALL VOL SPÉCIAL — VOM WEGLASSEN UND VOM VERSCHWEIGEN

ESSAY

Die Angst des Tormanns beim Elfmeter ist notorisch, dafür gehört sie zum Sex-Appeal seines Berufs. Die Angst des Filmkritikers vor dem leeren Bildschirm ist blosse Not, wenn der Minutenzeiger in Richtung Abgabetermin rückt und einfach nicht Wort werden will, was Wort werden soll. Es ist Freitag, 5. August 2011, am Filmfestival Locarno.

Aufgewühlt vom gefilmten Alltag des Genfer Ausschaffungsgefängnisses Frambois im Schweizer Wettbewerbsbeitrag Vol spécial, gelingt es mir im Hotelzimmer nach der Pressevisionierung partout nicht, in den professionellen Schreib-Modus des kühlen Kopfs zu wechseln. Eigentlich möchte ich hemmungslos dem dann auch im Festivalkino mit Händen greifbaren Ohnmachtszorn kollektiver Scham nachgeben. Auch ich bin erst einmal aufgeschreckter Bürger eines Landes, das den Schutz vor Verfolgung und Not traditionell hochhält und hier nur sein grauenhaft nettes Funktionärsgesicht zeigt. Kommt hinzu, dass dieses Land sich zu der Zeit flächendeckend mit xenophoben SVP-Plakaten zugekleistert präsentiert. Doppelte Scham also für Schweizer. Dennoch hält mich ein diffuses Unbehagen vor Betroffenheitsmultiplizierung in meinen Zeitungsspalten zurück. Schreibblockade nennt sich das im Effekt, und der Kritiker tut angesichts des immer schneller vorrückenden Minutenzeigers das, was er für diesen Fall gelernt hat: Er rettet sich erst mal in die Beschreibung.1

Nach erneutem Anschauen des Films ist die Reserve fassbarer geworden. Die Ohnmacht der eingesperrten und ihrer Rückschaffung harrenden Männer von Frambois werde zur unsrigen gemacht, schreibe ich in meiner Rezension zum Kinostart Ende September: «In ihr hält uns der Film hundert Minuten lang gefangen, müsste sich dann aber vielleicht doch auch die Frage gefallen lassen, wie produktiv das letztlich sei. Denn Vol spécial geht [...] kaum ansatzweise auf Gründe und behördliche Erwägungen ein, wohl weil der Umgang mit Asylsuchenden pauschal als politisch inhuman begriffen wird. Die Fragen der ‹Triage› stellen sich gleichwohl. Es sind die Fragen, in welchem Sinne gerecht ein Rechtsvollzug im konkreten Fall sein soll, kann oder darf, wenn jemand ohne Papiere hier längst integriert ist, vielleicht Kinder hat, die zur Schule gehen, wenn gar juristisch korrekt AHV-Ausweise und Arbeitsverträge ausgestellt werden.»2

Das politische und moralische Dilemma hat die zuständige Bundesrätin Simonetta Sommaruga in einem Tagesschau-Beitrag von SF 1 auf den Punkt gebracht: «Ich frage mich immer: Was ist das für ein Zeichen, das wir geben? Wir beschäftigen die Leute. Gleichzeitig sagen wir: Ihr dürft nicht da sein. Das grenzt an Heuchelei. Für eine kollektive Legalisierung gibt es im Moment keine politische Mehrheit, aber es gibt Möglichkeiten, die Situation der Sans-Papiers zu verbessern ...»3 Im welschen Fernsehen wird die Bundesrätin später von «beaucoup d’hypocrisie» sprechen4, und in diese Wunde sticht der Film. Aber wie tut er das?

Waisenkindstrategie

Das Unbehagen gegenüber Vol spécial betrifft also zweierlei: das, worauf er uns hinzuschauen zwingt, und das, was er bewusst im Dunkeln lässt. Unmöglich einzuordnen bleibt uns nämlich das einzelne Schicksal, das uns nicht bloss blinde Empathie abverlangte, sondern uns auch wissen lassen möchte, warum sich die Tore von Frambois für Pitchou plötzlich mirakulös öffnen, während Christian, Geordry, Elvis, Serge und Co. in den Sonderflug, den vol spécial, verfrachtet werden. So lädt erstens eine Suggestion von Verfahrenswillkür den Film problematisch auf. Sodann beruft sich Melgar etwa im Westschweizer Fernsehen auf das Direct Cinema, wenn er seinen Verzicht auf erklärenden Off-Kommentar verteidigt: Ein solcher wiege einen in einer Art Sicherheit, schläfere ein, suggeriere jemanden im Hintergrund, der sich um die Sache kümmere. Das hat ja etwas für sich und betrifft eine alte Grundsatzfrage des Dokumentarfilms, aber welchen Gewinn zieht der Filmer für sich daraus? «A la fin de mon film on se retrouve orphelin.»5

Voilà! Der Filmkritiker gesteht: Er mag es nicht, in Dokumentarfilmen zum Waisenkind gemacht zu werden, es sei denn, auf produktive Weise. Waisenkind-Strategie um purer filmischer Emotion willen ärgert mich. Fordert man von mir nämlich mit allen Mitteln der Kunst, mir über etwas ein Bild zu machen, dann will ich das auch tun können. Und nebenbei gesagt ist dies – bei 150 abgedrehten Stunden Film – auch weniger eine Frage des Kommentars als der Montage. Diese ist ja durch die Juxtaposition die eigentlich filmische «Rede». Aber eben, will Fernand Melgar überhaupt in ein differenziertes Bild wirklich eintreten? Die Antwort lautet schlicht: nein.

In seinem Film La Forteresse aus dem Empfangs- und Verfahrenszentrum für Asylsuchende in Vallorbe wurde das Publikum anhand von Einzelbefragungen zwar fesselnd auf die Geleise möglicher Gerechtigkeitsfindung gelotst. Im gleichen Atemzug aber sah es sich der kalten Einsicht ausgesetzt, dass die globale Realität längst einen tiefen moralischen Graben zwischen Recht und Gerechtigkeit aufgerissen hat. La Forteresse diskutierte so ziemlich quälend die Krux der Gerechtigkeitsfindung. Vol spécial nun geht einen Schritt zurück: Am Ende der Verfahrenskette, kurz vor der Ausschaffung der Abgewiesenen per vol spécial, im Moment also der schwer erträglichen Demütigung einer kleinen Minderheit von Ausreisenden, soll pauschal das inhumane Gesicht unserer Ausschaffungspraxis suggeriert werden. Todesrisiko inklusive.

Gerade dieser letzte Aspekt ist übrigens brisant: Denn damit hat sich Melgar auch auf ein heikles historisch belastetes Terrain begeben – und wie es scheint, nicht ohne Bedacht. Assoziationen mit der Nazi-Vergangenheit hat er jedenfalls nicht gescheut, wenn er sich bereits im Vorfeld der Premiere auf den Film Shoah berufen und erklärt hat: «Suggérer est souvent bien plus puissant que montrer.»6 Und nochmals Unfug darf man nennen, wenn er in dem Zusammenhang laut Le Matin Dimanche mit Verweis auf Hannah Ahrendts Eichmann-Buch jenen Funktionärstyp zitiert hat, der in einem monströsen System «nur seine Pflicht tut», worauf offenbar zwei anwesende Polizisten den Saal verliessen.7 Auch das Deutschschweizer Fernsehen SF 1 hat in seinem thematischen Kulturplatz spezial den historischen Link im Porträt eines französischen jüdischen Passfälschers aus humanitären Gründen indirekt hergestellt.8

Ein faschistischer Film?

Umgekehrt war nun gänzlich verquere Ironie, wie am Festival Locarno die Tatsache, dass in Vol spécial auch das Personal von Frambois von einer sehr menschlichen Seite gezeigt wird, den Jurypräsidenten Paulo Branco wütend zum Faschismus-Vorwurf provozierte: «[...] le réalisateur ne cesse d’adopter le point de vue de ces simples ‹exécutants›, ces ‹gardiens humanistes› que l’on entend à la longueur du film répéter leurs bonnes intentions et qui ne seraient que les victimes collatérales d’un system sur lequel on ne leur demandera jamais leur avis [...]? Un point de vue dont le réalisateur se fait le complice permanent [...].» Zum Komplizen mache sich Melgar unter anderem deshalb, weil er – so Branco – im Gegensatz zu den Inhaftierten gewusst und dies «pour mieux ‹saisir› leur réactions» auch genutzt habe, wer wann ausgeschafft würde.9

Der Filmemacher stellte die Tatsache (in seiner Entgegnung auf der gleichen Zeitungsseite von Le Temps) nicht in Abrede,10 besteht aber darauf, sie den Inhaftierten kommuniziert zu haben. «Und ausserdem: Als Dokumentarfilmer mache ich keine Filme gegen die Menschen, die ich filme, sondern mit ihnen. So konnten die Häftlinge die gefilmten Sequenzen auch ansehen, und es gab einen schriftlichen Vertrag, gemäss dem sie jederzeit das Recht hatten, dass ihre Bilder im Film nicht verwendet werden.»11

Um nun aber auf den pauschalen Fokus des Films zurückzukommen, der das Spannungsfeld von dramaturgischer Zurichtung versus Verzerrung des Materials ins Zentrum rückt: In ihrer Verantwortung als Justizministerin, Ethik und Realpolitik so glaubwürdig als möglich unter einen Hut zu bringen, war Bundesrätin Simonetta Sommaruga angesichts von Vol spécial gefordert. In der Schweiz werde, sagte sie in Kulturplatz spezial, «niemand einfach so ausgeschafft. Der Film blendet natürlich ein paar Dinge auch aus. Das darf der Film, selbstverständlich, aber es ist doch wichtig zu wissen, gerade für die Personen in diesem Film: Alle von ihnen haben in einem zuvor laufenden rechtsstaatlichen Verfahren mehrmals die Möglichkeit gehabt, freiwillig auszureisen, hätten die Möglichkeit gehabt, Rückkehrhilfe zu bekommen, also auch Geld, um ein Leben in ihrem Land aufzubauen. Das sind Tatsachen, die in dem Film nicht gezeigt werden, aber es ist natürlich wichtig, dass man das auch weiss, um das ganze Verfahren etwas einordnen zu können.»12 Das ist Höflichkeit pur. Soll man denn die emotionale Engführung von Vol spécial auf die kleine Minderheit unter den Administrativhäftlingen, die per Sonderflug als Ultima Ratio ausgeschafft werden, soll man die pauschale Überwältigungsstrategie mittels Weglassen nicht Manipulation nennen? Vielleicht gar mit der Legitimation, dass ein System im Extremen sich kenntlich mache?

Wie auch immer: Der Film hat seine Fragen erfolgreich mitten in Grundsatzerwägungen von Politik und Ethik platziert. Zugespitzt präsentiert sich das Dilemma in der in der TV-Sendung Sternstunde Philosophie aufgeworfenen Frage, ob unser Asylrecht im Licht des «feudalen Privilegs» des Schweizer Passes (so der Philosoph Andreas Cassee) ein generelles Zuwanderungsrecht oder aber ein Schutzrecht darstelle, als das es im Streitgespräch die St. Galler FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter verstanden wissen wollte.13 Vor diesem Dilemma ist Vol spécial ein notwendiger Diskussionsanstoss – und nicht blosse Propaganda, wie seitens der SVP prompt insinuiert.14 Und selbst realpolitisch bleiben die Fragen, die der Film aufrührt, relevant: bezüglich der Gewalt, mit welcher der Staat seine Entscheide bei Renitenz durchsetzt, bezüglich der bisweilen unerträglichen Länge der Verfahren und generell hinsichtlich des Zufalls, wer unter den geschätzten 150 000 Sans-Papiers in unserem Land in ein Verfahren oder in administrative Abschiebungshaft gerät.

Die unliebsame Enthüllung

Unberührt lässt Vol spécial niemanden, und ob so viel Brisanz wundert nicht, wie der Film Festival-Preise eingeheimst hat: im Inland etwa den Prix de Soleure und den neuen Preis der Schweizer Filmkritik an den Solothurner Filmtagen 2012, danach den Quartz für den besten Dokumentarfilm. Gerne liesse man es dabei sein Bewenden haben. Merkwürdig indessen, auf wie wenig kritisches Echo diesseits des Röstigrabens im Gegensatz zur Romandie15 gestossen ist, dass der Film bereits Anfang Oktober 2011 in einem Zeitungsartikel ins Zwielicht geraten war durch seine Art, Dinge nicht nur wegzulassen, sondern zu verschweigen. Weshalb das so ist, wird wohl Spekulation bleiben: vielleicht in Sachen historischer Gewissenskultur in den Regionen? Vielleicht als Abwehrreflex gegen unwillkommene Kritik am Film angesichts der erdrückenden Kampagne gegen «Masseneinwanderung» der SVP, der Melgar praktisch eine Steilvorlage geliefert hatte?

Worum ging es? Im Vorspann von Vol spécial werden die Inhaftierten «sans procès ni condamnés» als Opfer deklariert, «pour la seule raison, qu’ils sont sans papiers, ils peuvent être privés de liberté pendant deux ans avant d’être expulsés». Dies ist zwar nicht falsch, strikte bezogen auf ihre Haft in Frambois, die eine reine Administrativhaft darstellt. Was jedoch insinuiert und vom Regisseur in Statements unklug, unlauter oder naiv verallgemeinert wird: «Es sind keine Kriminellen, sondern Asylsuchende oder schlicht und einfach Leute, die keine Papiere besitzen.»16 Doch was er verschwiegen hat und was zwei Tage nach dem Kinostart publik wird, ist Folgendes:

Requérant. Il a été condamné pour trafic de drogue.

Un héros du film de Melgar est recherché par la police.

Nombre d’expulsés que filme le cinéaste sont loin d’être des enfants de chœur. A-t-il fait preuve d’angélisme ou de militantisme, ou avait-il raison de ne pas s’attarder sur cet aspect?

So titelt und fragt Le Matin Dimanche am 1. Oktober 2011. Der Artikel auf der Frontseite – im Internet heute unter dem neutraleren Titel «Un trafiquant relance le débat sur Vol spécial» platziert – enthüllt, dass der 23-jährige Kameruner Elvis Enow 2010 für wiederholten Drogenhandel und Geldwäscherei grossen Stils verurteilt wurde. Unter acht verschiedenen Identitäten trat der Mann in Aktion und versuchte dreimal, eine Heirat einzugehen. Und er ist nicht der Einzige: Rund sieben von zehn in Frambois Inhaftierten weisen eine Strafakte auf – die meisten im Zusammenhang mit Drogendelikten.

Tags darauf muss der Filmemacher einräumen, gewusst zu haben, wie viele Männer in Frambois ein Strafdossier hatten, aus Datenschutzgründen nicht aber, welche unter ihnen.17 Doch verteidigt er sich offensiv: Für ihre Delikte – deren Existenz in einem halben Nebensatz eines der Häftlinge im Film angedeutet wird – hätten sie schliesslich gebüsst, das sei hier nicht die Frage, lautet mantraartig die Replik Melgars, der sich plötzlich vom Vorwurf der Manipulation bedrängt fühlt. Er unterschlage die kriminelle Vergangenheit der Männer nicht: «Je donne quand-même beaucoup de clefs de lecture», behauptet er denn doch ziemlich kühn und leicht gereizt.18 Auch verbittet er sich das Wort héros für Elvis – mit dem er anlässlich der Premiere in Lausanne immerhin auf einem Foto öffentlich posierte und der am Ende des Films die äusserst emotional montierte Kaskade derer anführt, die ihre bevorstehende Ausschaffung mitgeteilt bekommen. Fünf Sekunden sei der Mann im Film stumm zu sehen, redet Melgar klein19 – zählt man nach, sind es gut zwei qualvolle Minuten immerhin der Filmklimax.

Jawohl, das ist alles Erbsenzählerei angesichts eines brisanten, wertvollen filmischen Dokuments. Immerhin aber steht hier der kleine, aber feine Unterschied zwischen Weglassen und Verschweigen zur Diskussion. Weglassen ist filmisch gesehen eine primär dramaturgische, Verschweigen auch eine moralische Kategorie. Man kann deshalb so fragen: Wie viel Verschweigen unangenehmer Tatsachen erträgt ein Film mit dem moralischen Anspruch von Vol spécial? Ist die Unterschlagung dieser Fakten für den ethischen wie für den politischen Diskurs in Sachen Ausschaffungspraxis von Belang? Natürlich ist sie es.

Denn in das ungute Bemühen des Films, durch seine pauschale Engführung das ethische Skandalon «Ausschaffungsgefängnis» als ein solches unbefleckt zu halten, dringt politischer, juristischer und moralischer Differenzierungsbedarf beim Einzelfall gewissermassen durch die Hintertür gleichwohl ein. Und in den Blickpunkt gerät just jenes administrative Differenzierungswerk, dessen kalte Statistiken und Chiffren Melgar verdienstvollerweise mit menschlicher Anschauung kontern wollte. Doch die Realpolitik hat sich damit nun einmal herumzuschlagen, soll das ganze System nicht an Glaubwürdigkeit verlieren, wie Bundesrätin Sommaruga ausführt.20

Der Filmer muss das nicht unbedingt, das ist sein Privileg und Ermessen, aber er hätte die «Grausamkeit» seines Materials dialektisch nicht minder effektiv nutzen können. In La Forteresse ist ihm das gelungen. Hier beharrt er auf seinem emotionalen Approach der schieren Opfer-Demonstration, wie nun leider auch seine nachgereichten, informativ dürftigen Webdoc-Filme21 über das weitere Schicksal von Ausgeschafften in deren alter Heimat zeigen.

«Das zerrissene Band», NZZ, 6. 8. 2011.

«Dort hinschauen, wo ausgeschafft wird», NZZ, 29. 9. 2011.

Eingespielt in der Sendung Sternstunde Philosophie, SF 1, 1. 4. 2012.

Infrarouge, rts, 28. 3. 2012.

Le Journal, rts, 21. 9. 2011.

Valérie de Graffenried, «Le film qui dénonce les expulsions forcées», Le Temps, 14. 7. 2011.

Jean-Claude Péclet, «Un trafiquant relance le débat sur Vol spécial», Le Matin Dimanche, 1. 10. 2011.

«Falsch und richtig: Wie Adolfo Kaminsky 30 Jahre lang Ausweispapiere für politisch Verfolgte fälschte», Kulturplatz spezial, SF 1, 28. 3. 2012.

Paulo Branco, «Fernand Melgar s’est rendu complice d’un système inhumain», Le Temps, 24. 8. 2011.

Fernand Melgar, «Loin d’être ‹fasciste›, mon film est un travail de pédagogie politique», Le Temps, 24. 8. 2011.

«Einige Szenen waren so traurig, dass wir selbst weinen mussten». Interview mit Simon Schmid, tagesanzeiger.ch, 6. 8. 2011.

Kulturplatz spezial, SF 1, 28. 3. 2012.

Sternstunde Philosophie, SF 1, 1. 4. 2012.

So etwa der Genfer Nationalrat Yves Nidegger in der TV-Sendung Infrarouge, rts, 28. 3. 2012. – s. a. udc.ch, 13.10.2011. Petition gegen «Vol spécial, ein skandalöser Lügen-Dokumentarfilm».

Vgl. z. B. François Modoux, «Vol spécial, le grand malentendu» (Editorial) und «A la racine du malaise autour de Vol spécial», Le Temps, 7.10.2011.

Wie Anm. 11

Le Journal, rts, 2. 10. 2011.

Wie Anm. 4

Médialogues, rts, la 1ère, 5. 10. 2011.

Wie Anm. 12

Zu finden auf dem rts-Videoportal zu Vol spécial: http://www.rts.ch/dossiers/2012/vol-special-de-fernand-melgar/ und http://www.videoportal.sf.tv/

Martin Walder
*1946, Studium der Germanistik und Kunstgeschichte. Promotion zur Dramaturgie Ödön von Horváths. Theater- und Literaturkritiker. 1973 bis 1978 Filmredaktor NZZ und von 2002 bis zur Pensionierung der NZZ am Sonntag. Leitete bei Schweizer Radio DRS ab 1978 u. a. das Kulturressort und die Moderation von DRS 2. Lebt heute als freier Journalist in Zürich und Genf.
(Stand: 2013)
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