CINEMA #67
TRENNLINIEN

In dieser Ausgabe stellen wir die Frage ins Scheinwerferlicht, welche gesellschaftlichen und kulturellen Trennlinien sich durch die Schweizer Film- und Medienlandschaft ziehen. Dazu gehen die Beiträge des Bandes der Frage nach, wie soziale und kulturelle Ausgrenzung im Film verhandelt und gesellschaftliche Diversität bekräftigt werden können. Durch das Buch ziehen sich Statements von Schweizer Filmfestivals, die in ihrer Konzeption der kulturellen und gesellschaftlichen Vielfalt des Filmschaffens einen besonderen Platz einräumen. Dabei werfen sie nicht nur Fragen der Programmgestaltung auf, sondern auch die der sozialen Zusammensetzung des Publikums und der Grenzen des Anspruchs auf Mainstream-Appeal. Wie in jedem Band wird die Breite und Tiefe des aktuellen Filmschaffens durch eine Fülle von Kurzrezensionen ergänzt.


Der Preis für das aktuelle CINEMA beträgt CHF 32.-/ EUR 25.-, im Abonnement CHF 24.- / EUR 19.90

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NEWS

Call for Papers CINEMA 68: Humor

Für die Ausgabe 68 des CINEMA stellen wir die Frage, wie es um den Humor in der Schweizer Medienlandschaft beschieden ist.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Loving Highsmith

Highsmith machte früh Furore mit dem Erfolg ihrer Werke – als Person galt sie als schwierig und unnahbar. Mit ihrer ‹Liebesbiografie› gelingt Vitija über Highsmiths lesbische Liebesbeziehungen ein erfrischender Einblick auf die weltberühmte Autorin.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Taming the Garden

Als poetische Parabel inszeniert Salomé Jashi die reale Geschichte des georgischen Milliardärs und Ex-Premiers Iwanischwili, der über 100-jährige Bäume unter grossem Aufwand ausgraben lässt, um sie in seinem privaten Paradiesgarten wieder einzupflanzen.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

17. Zurich Film Festival – Grosses Kino, kleines Kino

Doris Senn schaut zurück auf die diesjährige Ausgabe des ZFF, das neben einem Best-of der vorangegangenen Festivals auch 11 Schweizer Weltpremieren zeigte.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Citoyen Nobel

Nachdem Jacques Dubochet den Chemienobelpreis erhält, wird er zur öffentlichen Figur. Als die Klimabewegung an Fahrt gewinnt, weiss er, für welches Anliegen er seine Stimme einsetzen will. Dokfilmveteran Stéphane Goël folgt ihm durch das neue Leben.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Miraggio

Die Flucht vor Krieg und Elend hat fünf junge Männer nach Italien geführt. Das Debüt von Dokumentarfilmregisseurin Nina Stefanka zeigt in stillen Bildern ihre seelischen Wunden, die Schutzlosigkeit vor den Behörden und das Ringen um Würde.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Über Wasser

Die alltäglichen, vermeintlich belanglosen Aggressionen, denen Frau ausgesetzt ist, macht Jela Hasler in ihrem neuesten Kurzfilm, der an der Semaine de la Critique in Cannes lief, zum Thema.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Das Mädchen und die Spinne

Der zweite Film der Tier-Trilogie verlässt mit seiner Protagonistin die Wohnung und den familiären Kreis und entwickelt dabei die eigenwillige Filmsprache und den unverkennbaren Stil weiter.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Olga

Grappe schafft es mit Olga, dem offiziellen Beitrag der Schweiz für die Oscars, den Schwebezustand seiner Protagonistin, die zwischen ihrer Passion für das Kunstturnen und den Maidan-Unruhen hin- und hergerissen ist, einnehmend zu porträtieren.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Living Water

Living Water thematisiert die Wasserknappheit in Jordanien mittels eines Assoziationsspiels zwischen menschlichen Akteuren und der Wasser-Infrastruktur, die durch lange, meditative Einstellungen ihre eigene Stimme erhält.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Il mio corpo

Il mio corpo porträtiert das einsame, fremdbestimmte Leben zweier Menschen am Rande der sizilianischen Gesellschaft und experimentiert dabei auf eindrückliche Weise mit den Grenzen zwischen Dokumentar- und Spielfilm.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

That Girl

Gladys zieht mit ihrem Ehemann nach Chewe (Sambia), um dort den Aufbau des Dorfes zu unterstützen. Ihr Engagement bringt sie fast an die Grenze des Machbaren. Dokumentarfilmerin Cornelia Gantner gibt ihrer Geschichte Ruhe und Raum zum Atmen.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Guerra e pace

Guerra e pace gelingt es in den Kern des Wesens von Kriegsfotografie und dokumentarischen Kriegsfilmen vorzudringen: Die visuellen Dokumente aus Konfliktregionen sollen die aktuelle aber auch historische Sichtweise auf sie bewusst mitgestalten.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Kombinat

Magnitogorsk wurde ab 1929 als Planstadt für die sowjetische Industrie errichtet. In seinem neuesten Dokumentarfilm begibt sich Gabriel Tejedor in diese Stadt im Ural, deren gesellschaftlicher Mittelpunkt noch heute das metallurgische Kombinat bildet.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Burning Memories

Von der Reise in die Tiefen der verschütteten Erinnerung handelt der autobiografische Dokumentarfilm Burning Memories: Die Regisseurin möchte verstehen, was genau in ihrer Kindheit geschehen ist.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Soul of a Beast

In seiner Coming-of-Age-Geschichte Soul of a Beast führt Lorenz Merz entlang von jugendlichen Trieben, Freiheitsdrang und erster Liebe quer durch Zürich und mitten in die innere Wildnis. Ästhetisch überzeugend und durchgehend unterhaltsam.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

The Beauty

In seinem nachdenklich stimmenden Animationsfilm The Beauty taucht Pascal Schelbli unter die Meeresoberfläche. Anstatt anmutigen Fischen und anderen Meeresbewohnern schwimmen verblüffende Kreaturen aus Kunststoff durch seinen Ozean.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Desert Dogs

Mit Desert Dogs präsentiert Morris eine alternative Sicht auf die Lebenswelten in einem arabischen Land. Ein junger Mann und eine junge Frau verbringen ihre Freizeit auf dem Skateboard und machen sich Gedanken über ihre Freiheiten.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

J'ai arrêté de caresser le chien

Wie fühlt sich ein Lockdown an? Lisa Gertsch dokumentiert in ihrem Kurzfilm J'ai arrêté de caresser le chien mit einfachsten Mitteln eindrücklich die Auswirkungen der drastischen Massnahmen zur Einschränkung der COVID-19-Pandemie im März 2020.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Ding

Was ist ein Objekt der Begierde? Und was heisst es, in ein Terrassendach verliebt zu sein? Pascale Egli und Aurelio Ghirardelli geben in diesem Film einen humorvollen und behutsamen Einblick in eine unkonventionelle Form der Liebe.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Chute

In statischen Stadbildern zeigt uns Nora Longatti eine wiederholt in Ohnmacht fallende Frau und die Begegnungen, die daraus entstehen. Eine Reflexion über zwischenmenschliche Beziehungen, Intimität und Einsamkeit.

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