CINEMA #64
QUALITÄT

Was macht einen guten Film aus? Was einen missglückten? Sind die Kriterien bei einem Schweizer Film andere als bei einem aus Österreich oder aus Hollywood? Die diesjährige Ausgabe des CINEMA-Jahrbuch untersucht das Thema Qualität und Film mit einem Fokus auf den Journalismusfilm, die Filmästhetik, die Filmkritik, die Filmprogrammation und die digitale Wende im Kino. Besonders spannend sind die Statements von Vertretern/-innen der Schweizer Filmbranche, Filmförderung und Filmkritik, die ihre Erfahrungen mit spezifischen Filmprojekten und Hoch- und Tiefpunkten in ihrem Schaffen pointiert nacherzählen.

Ein Highlight von CINEMA 64: Qualität stellt zudem der wegweisende Essay "In Verteidigung des ärmlichen Bildes" von Hito Steyerl über Filme im Zeitalter des Internets dar, der mit der aktuellen Ausgabe nun das erste Mal auf Deutsch vorliegt.


Der Preis für das aktuelle CINEMA beträgt CHF 32.-/ EUR 25.-, im Abonnement CHF 24.- / EUR 19.90

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E-Mail-Adresse: bestellungen@schueren-verlag.de

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NEWS

Call for Papers Cinema 65: Skandal

Für die 65ste Ausgabe des Jahrbuchs «CINEMA» suchen wir Beiträge zu Skandalfilmen, skandalträchtigen Geschichten aus dem Filmschaffen.

WERBUNG

Vernissage CINEMA 64: Qualität

Mit viel Qualität auf der Leinwand und in den Rängen haben wir das Cinema #64 im Filmpodium in die freie Wildbahn entlassen.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

JUGENDFILMTAGE 2019

Zum 43. Mal fanden vom 13. März bis am 17. März 2019 die Schweizer Jugendfilmtage in Zürich statt. Aus über 200 eingesandten Filmen hat die Vorjury 54 Kurzfilme ausgewählt, welche in den Kategorien A bis E vorgeführt wurden.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Le vent tourne

Ein junges Öko-Paar macht seinen Traum vom Aussteigen wahr. Den sauberen Strom soll ein eigenes Windrad liefern. Doch das tägliche Leben auf dem Bauernhof ist hart – und mit dem Scheitern des Betriebs bilden sich immer tiefere Risse in der Liebesbeziehung

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Digitalkarma

Digitalkarma: Das Kino als Weltentdecker und politisches Medium.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Der Büezer

Ist Zürich wirklich so arrogant wie im Film Der Büezer?

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Die Gentrifizierung bin ich

Der am Zürichberg aufgewachsene Journalist, Filmemacher und vorbestrafte Hausbesetzer Thomas Haemmerli hat es geschafft: Er leistet sich Wohnungen, wo es teuer ist, und pendelt zwischen Zürich, Mexico City, São Paulo und Tbilisi.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Hotel Jugoslavija

Durch lange dunkle Gänge, über elegant geschwungene Treppen und verwachsene Dachterrassen fährt die Kamera in Hotel Jugoslavija.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

S'BLOCH

Jedes Jahr im Frühling ziehen Gruppen von Männern und Jungen ein dekoriertes Rundholz auf Rädern durch das Appenzell.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

L’intrusa

Mit einem Mafiafilm ohne Mafiosi zeigt Leonardo di Costanzo wie soziale Strukturen bis in den Kinderhort ins Ungleichgewicht kommen und es Kindern verunmöglichen, eine Identität zu entwickeln, ohne nach den Taten ihrer Eltern bemessen zu werden.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Insulaire

«Diese Insel wird meine Heimat, meine Schweiz. Der Ozean wird die Alpen ersetzen.» Stéphane Goël verhandelt anhand der Robinson Crusoe Insel Chiles und deren ersten Gouverneurs, dem Schweizer Alfred von Rodt, wie Identität auf einer Insel entsteht.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Des moutons et des hommes

Des moutons et des hommes ist der erste und sehr überzeugende Langspiel-Dokumentarfilm des Schweizer Regisseurs Karim Sayad, worin die Männerdomäne des Schafkampfes porträtiert wird, der in Algerien üblich aber verboten ist.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Emma – Il colore nascosto delle cose

In Emma – Il colore nascosto delle cose erzählt Silvio Soldini von der Anziehung zwischen einem leichtlebigen Schürzenjäger und einer selbstbewussten blinden Frau. Die Liebe, die zwischen ihnen entsteht, kommt für beide überraschend.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Genesis 2.0

Noch gar nicht so lange ist es her, dass der Mensch die Erde mit dem Wollhaarmammut geteilt hat, und noch viel weniger lange wird es mutmasslich dauern, bis er das wieder tun wird.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Wolkenbruch

«Mottele, wo biste? Ich mach mir Sorgn!» Um ihn dreht sich alles: Mordechai Wolkenbruch, den seine «mame» liebevoll «Mottele» nennt und der als Jüngster der Familie noch studiert, aber bereits in der Firma seines Vaters arbeitet.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

La petite mort

In einer Montage von bunten, lustvollen, beinah stroboskopischen Aufnahmen, scheint Regisseurin Annie Gisler zu Beginn von La petite mort nach ihrem visuellen Vokabular zu suchen, um die weibliche Sexualität in Bilder übersetzen zu können.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Subito – Das Sofortbild

In Volkarts Film geht es um die Geschichte des Polaroids: Von der ersten Präsentation 1947 durch Erfinder Edwin Land bis hin zum hippen Nachleben nach der Schliessung der letzten Fabriken 2008 wird das Foto-Format mit humoristischem Tonfall erfasst.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Ceux qui travaillent

Auf wessen Seite er stehen will, fragt Frank seinen ihm zu wenig ambitionierten Sohn, als dieser morgens wieder einmal etwas länger braucht, um aus dem Bett zu kommen: auf jener derer, die arbeiten, oder jener der «anderen»?

AKTUELLE FILMKRITIKEN

À L’école des Philosophes

Der neuste Dokumentarfilm von Fernand Melgar behandelt Fragen rund um unser Selbstverständnis von Behinderung und Betreuung. Er begleitet geistig und physisch beeinträchtigte Kinder, deren Eltern und Lehrer durchs erste Schuljahr an einer Sonderschule.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Der Läufer

Der Waffenläufer Jonas versucht vor seiner dunklen Seite davonzulaufen, doch er entkommt dem eigenen Teufelskreis nicht und wird zum Mörder. Inspiriert durch eine wahre Geschichte, vollzieht der Film eine psychologische Einfühlung in ein Täterprofil.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Shadow Thieves

Berufsfotografen heute: Wie reagieren sie auf die digitale Revolution der Bilder? Felix von Muralt, selbst Fotograf und Kameramann, begleitet fünf seiner Kollegen, dokumentiert ihre Überlebensstrategien und ihre Perspektiven auf die Kunst der Fotografie.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

A Long Way Home

In Luc Schaedlers Dokumentarfilm erforschen fünf chinesische Kunstschaffende die Erschütterungen der chinesischen Geschichte und die Stellung und Funktion von Kunst in einer Gesellschaft, die von heftigen politischen und sozialen Umbrüchen geprägt ist.

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