CINEMA #65
SKANDAL

Kein anderes Wort hat die jüngsten gesellschaftlichen Debatten gleichermassen bestimmt wie das vom griechischen ‹skandalon› abgeleitete, «Ärgernis, Anstoss, Fallstrick» bezeichnende. Im Kino haben sogenannte ‹Skandalfilme› eine lange Tradition. Sie zeigen – ob verschlüsselt oder unverschlüsselt – auf gesellschaftliche Missstände, hinterfragen verkrustete Normen oder Konventionen und erhalten deshalb den Stempel des ‹Skandalfilms› aufgedrückt.

CINEMA 65: Skandal beschäftigt sich mit «Skandalfilmen», der Hinterfragung dieses Begriffs, den üblichen Verdächtigen (u.a. Gaspar Noé, «Natural Born Killers»), aktuellen Skandalen wie die Vergabe des Oscars für den besten Film an «Green Book» sowie Skandalen, die auf den ersten Blick keine zu sein scheinen.

Zudem enthält das Jahrbuch einen exklusiven Filmbrief des Regisseurs Kaleo La Belle, in dem er von seinem neuesten Projekt berichtet.


Der Preis für das aktuelle CINEMA beträgt CHF 32.-/ EUR 25.-, im Abonnement CHF 24.- / EUR 19.90

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E-Mail-Adresse: bestellungen@schueren-verlag.de

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NEWS

Das schöne Töten oder: Gewaltfilme ≠ Gewaltfilme

Als Teaser zur neuen Cinema-Ausgabe präsentieren wir hier exklusiv einen vollständigen Essay aus dem Band Cinema 65: Skandal, der im Januar 2020 erschienen ist. Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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Mare

Andrea Staka geht in ihrem dritten Spielfilm der Frage nach weiblicher Selbstbestimmung im Zwist zwischen der Rolle als selbstlose Hausfrau und dem Bedürfnis nach Leidenschaft und emotionaler Befriedigung nach.

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David Oesch hat mit seinem Kurzfilm Cru eine erstaunliche Auswertung durchlaufen: Der Film gewann den Tribeca Student Visionary Award des Tribeca Film Festivals und wurde als einziger Schweizer Beitrag beim Online-Festival «We Are One» gezeigt.

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Nick Brandestini, Spezialist für Portraits von kleinen, abgeschotteten Gemeinschaften am Rande der Gesellschaft, entführt uns in seiner neusten Dokumentation auf die Insel Sapelo, einer Barriereinsel an der Küste des US-Bundesstaates Georgia.

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David Grob wirft einen persönlichen Blick auf die diesjährige Ausgabe des Visions du Réel, die gänzlich im Internet stattfand. Er findet zahlreiche Vorzüge, vermisst dann aber doch die Unmittelbarkeit der Vorführung im Kino.

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Gjinovci gelingt mit Wake Up on Mars ein sehr intimes Portrait einer Migrationsgeschichte, das mit seiner starken, zuweilen metaphernhaften Bildsprache überzeugt. Der Film lief im Wettbewerb der Onlineausgabe des Visions du Réel.

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Suot tschêl blau

Als in den 1980er-Jahren die Heroinkrise zahlreiche Opfer fordert, üben sich die meisten Samedaner darin, die Tatsachen zu verschweigen. Jahrzehnte später macht sich Ivo Zens Film daran, Erinnerungen an die damalige Zeit und deren Opfer zu wecken.

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Der im Solothurn präsentierte Dokumentarfilm Tutto l’oro che c’è kann auf verschiedene Arten gelesen werden. Er ist gleichzeitig ein narratives, kontemplatives und selbstreflexives Werk.

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Average Happiness

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Immer und ewig

Fanny Bräuning hat mit Immer und ewig, dem diesjährigen Gewinner des Schweizer Filmpreises für den besten Dokumentarfilm, ein sehr intimes Portrait ihrer Eltern geschaffen. Es geht dabei im Kleinen um die grossen Themen der menschlichen Existenz.

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Wenn Generationen aufeinandertreffen, sind Konflikte vorprogrammiert. Besonders spät abends im Bus, wie Michael Karrer im Kurzfilm 22:47 Linie 34 mit einer einzigen Kameraeinstellung beobachtet. Eine ebenso witzige wie beklemmende Sozialstudie.

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Die offene Drogenszene der 1990er-Jahre in Zürich prägte eine ganze Generation. Nun liegt mit Platzspitzbaby der erste Spielfilm über diesen Teil der Schweizer Zeitgeschichte vor. Er ist Kindern suchtkranker Eltern gewidmet.

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