CINEMA #63
ZUKUNFT

Die Zukunft ist durch ihre Unbestimmtheit und ihre Eigenschaft, als Projektionsfläche für menschliche Wünsche, Hoffnungen aber auch Ängste zu fungieren, ein zentrales Motiv der Filmgeschichte. Auch stellt das Fragen nach der Zukunft immer auch ein Nachdenken über die Gegenwart dar: Mit welchen Ideen, Wissensbeständen, Ideologien und technischen Hilfsmitteln wird zu einer bestimmten Zeit in der Geschichte über das Zukünftige nachgedacht? Dies diesjährige Ausgabe des CINEMA-Jahrbuch möchte sich diesen Fragen in Kategorien des Ästhetischen, Filmgeschichtlichen, Genretypischen, Genderspezifischen und Technologischen annähern.


Der Preis für das aktuelle CINEMA beträgt CHF 32.-/ EUR 25.-, im Abonnement CHF 24.- / EUR 19.90

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NEWS

Anzeichen von Metamorphosen

Ein Bericht zum 35. Jerusalem International Film Festival (26.7.-5.8.2018)

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TRANSIT

Ein Film von Christian Petzold

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Vakuum

Immer wieder ringt Meredith kaum hörbar nach Luft im kalten, neonbeleuchteten Untersuchungsraum. Die Unsicherheit und Ratlosigkeit durch ihre neue Lebenssituation steht ihr ins Gesicht geschrieben, es fehlen ihr die Worte. Meredith ist gefangen im Vakuum.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Chris the Swiss

Es hört sich leicht absurd an, doch 1991 konnte man in der friedlichen Schweiz in den Zug einstiegen und direkt in den Krieg fahren. Auf diese gefährliche Reise macht sich im Herbst 1991 der Journalist Christian Würtenberg.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Eldorado

Markus Imhoof zeigt in einem sehr persönlichen Beitrag das individuelle Leid der Menschen, die von Libyen übers Mittelmeer nach Europa gelangen.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Die vierte Gewalt

Angesichts der Krise, in der sich die Medien seit bald zehn Jahren befinden, hat sich der Regisseur und Produzent Dieter Fahrer mit seinem Dokumentarfilm eines brisanten Themas angenommen.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Der Klang der Stimme

Schon in seinem Dokumentarfilm Die Wiesenberger über die gleichnamige erfolgreiche Gruppe von Jodlern hat sich der aus Genf stammende Regisseur Bernard Weber der Wirkung gesungener Musik gewidmet.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Clara Haskil

Charlie Chaplin, der mit ihr gut befreundet war, nannte sie ein «Genie» – in einem Atemzug mit Einstein und Churchill.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Et au pire on se mariera

Die Schweizerisch-Kanadische Regisseurin Léa Pool erzählt in Et au pire on se mariera einmal mehr vom Erwachsenwerden, von der Liebe und den damit verbundenen Verwirrungen.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Non ho l'età

Der Dokumentarfilm Olmo Cerris bestätigt noch einmal, dass die Geschichte der italienischen Migration in der Schweiz ein ausserordentliches Reservoir für filmische Erzählungen darstellt.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Didi Contractor – Marrying the Earth to the Building

Essayistisch. Dokumentarisch. Eindrucksvoll. Didi Contractor, ein Regiedebüt.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Favela Olímpica

«Favela de Vila Autódromo» heisst die fast schon idyllische «Vorstadtsiedlung». In seinem dokumentarischen Langfilmdebüt begleitete der Westschweizer Samuel Chalard die kleine Gemeinde in ihrem Kampf gegen die Evakuierung.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Goliath

Die Eröffnungsszene zeigt es deutlich: Schwangerschaftsbekundungen gibt es im Kino zwar öfters, aber kaum je hat ein künftiger, junger Vater derart alarmiert ausgesehen, wie David, als ihn seine Partnerin Jessy ins Bild setzt.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Dene wos guet geit

Es ist ziemlich kalt, das Bild, das Cyril Schäublin in Dene wos guet geit von der Schweiz entwirft. Amüsant ist es auch, auch oder gerade weil man sich selbst und die Eigenarten des Landes ein bisschen zu gut darin erkennt.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

CHoisir à vingt ans

CHoisir à vingt ans ist ein erhellendes und faszinierendes Dokument über einen Aspekt der schweizerisch-französischen Beziehungen, der den meisten völlig unbekannt sein dürfte.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Willkommen in der Schweiz

Ausgehend von der hitzigen Debatte an der Gemeindeversammlung von Oberwil-Lieli entwickelt Gisiger in Willkommen in der Schweiz das Bild einer Gesellschaft, in der das dominanteste aller Gefühle offenbar die Angst ist.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Das Kongo Tribunal

Ausgehend von drei Schauplätzen, möchte nun Das Kongo Tribunal die Hintergründe für die Konflikte im Gebiet der Grossen Seen ausleuchten, die in den letzten zwanzig Jahren Millionen Opfer forderten.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

La Femme et le TGV

Genau wie der Zug scheint auch das Leben «à grande vitesse» an Elise vorbeizuziehen: Stoisch gibt sie sich ihren Ritualen hin, ohne Platz für eine sich rapide modernisierende Umwelt zu machen.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Almost There

Die drei Lebensläufe, von denen Almost There erzählt, kennen einen gemeinsamen Nenner: Rastlosigkeit, und das in jenem Lebensabschnitt, der angeblich «Ruhestand» sein soll.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Z’Bärg

Den alltäglichen Trott hinter sich lassen, und die Tage stattdessen mit ehrlicher Arbeit an frischer Bergluft verbringen: In Julia Tals Z’Bärg wird die Phantasie so vieler junger Städter durchgespielt.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

La bataille de San Romano

Kirchenglocken läuten, ein Hahn kräht. Dann stimmt über dem Brummen eines Cellos eine Violine eine jammernde Melodie an, begleitet vom mahnenden Dröhnen eines Schofars.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Analysis Paralysis

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Diese Redewendung kann als Leitgedanken für den kurzen Animationsfilm Analysis Paralysis von Anete Melece dienen.

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